Dankeschön vom Team der "CsG-Kleiderkammer"

 

 

 

Mit den allerletzten Aufräumarbeiten in der Delphihalle haben die Helferinnen und Helfer von "Chancen statt Grenzen e. V."
ein letztes Mal Abschied genommen von einer arbeitsintensiven, ereignisreichen und emotionalen Zeit in der Neumarkter Erstaufnahme für Flüchtlinge.

Als die letzten Regale und Schränke abgebaut wurden, sah man wieder, wie viele Menschen, aber auch Institutionen hier in den gut anderthalb Jahren zum großartigen Gelingen beigetragen haben:
in der Anfangszeit brachten viele Neumarkter privat Regale und Kleiderständer, um die vielen Spenden überhaupt erstmal sortieren zu können. Dann kamen erste Tische dazu, um die Kleider aufzubereiten und zu falten.

Richtig los ging es dann mit dem Umzug auf die andere Seite der Delphihalle und den ersten neuen Ideen, wie man die Ausgabe der Kleiderkammer effektiver gestalten könnte: die Firmen M&K Fashion, Wölfi Jeans, Hackner sowie C&A aus Neumarkt spendeten  professionelle und damit massive Kleiderständer und dazu viele Kleiderbügel.
Ebenso von der Firma Wöhrl wurden unzählige Bügel gespendet, was dem Team der Kleiderkammer zum Jahresende ermöglichte, die komplette Kleiderausgabe für die Flüchtlinge selbstbestimmt zu organisieren:
Jedes Kleidungsstück wurde auf einen Bügel gehängt und nach Männern sowie Frauen und Kindern getrennt in drei Räumen zur Verfügung gestellt. Begleitet von den Helferinnen und Helfern konnte sich so jeder Flüchtling in vorgegebener Zeit selbst aus den Kleiderspenden aussuchen, was ihm passte und gefiel. Die Atmosphäre war dadurch schlagartig freundlicher und ruhiger bei einem etwa gleichen Kleiderumsatz und Helferaufwand pro Stunde.

Der vierte, größte Raum wurde genutzt für die Lagerung der Kleiderspenden, viele Tische und Schränke dienten hier der Aussortierung und Aufbereitung der Kleider.
Hier sei die Firma Hammernbacher erwähnt, die großzügige Regalspenden vornahm, damit der in Spitzenzeiten enorme Kleiderspendeneingang überhaupt zu bewältigen war. Unterstützung bei vielen anderen Hilferufen kam auch immer von der Firma Online-Schreibgeräte aus der Mooswiese.

Als dann schlagartig das Ende der Erstaufnahme bekannt wurde, waren unzählige Helferinnen und Helfer, unter ihnen viele Flüchtlinge, sofort bei den Ausräumarbeiten dabei.
Klar war, dass die übrigen Kleiderspenden auf jeden Fall einem guten Zweck zugeführt werden müssen, auch, wenn das in der Kürze der Zeit logistisch fast unmöglich erschien: es fand sich die Hilfsorganisation "Werke statt Worte e. V." , die immer Kleiderspenden benötigt, die sie an bedürftige Menschen in Rumänien transportiert.
Auf der Homepage www.werkestattworte.de beschreibt der Verein seine Projekte und wo genau noch Hilfe gebraucht wird. Momentan wird dort dringend Bekleidung für Babys benötigt.

Für die Verbringung der restlichen Kleiderspenden kam kurzfristig riesige Hilfe von Jutta Regnath von der Firma Eibner & Regnath: sie half, einen LKW aufzutreiben, auf den alle Sachen an einem Nachmittag gepackt wurden und ihre Reise im Sinne von "Werke statt Worte e. V." antreten konnten.

 

Vielen herzlichen Dank an Jutta und an alle Firmen sowie alle Helferinnen und Helfer, Danke an hunderte von Spendern, die zuverlässig in der Annahmezeit vor der Delphihalle ausharrten
aber auch an die Neumarkter Schulen und ihre vielfältigen Hilfsaktionen, Danke an das Landratsamt und hier besonders die Gartenabteilung,
Danke an viele Flüchtlinge, die immer mit anpackten und auch noch nach ihrem Auszug zuverlässig weiterhalfen, Danke an die Verantwortlichen der Erstaufnahme, die uns die Räumlichkeiten und den Zugang möglich gemacht haben, Danke an die ehrenamtlichen Dolmetscherinnen und Danke an so viele Menschen, die hier jetzt nicht namentlich genannt wurden und auch ihren Anteil an dem Gelingen der Kleiderkammer hatten.

 

"Alle sagten: das geht nicht! Und dann kamen zwei, die wussten das nicht und haben es einfach gemacht":
Danke an Anke und Dieter Bartmann, dem Rückgrat der Neumarkter Kleiderkammer 2015/2016

 

 

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